Artikel “Neue Keramik”

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Die weißen Elefanten sind unter uns

Das sächsische Meißen wurde in mehr als 300 Jahren weltweit zum Begriff für ein besonderes Kulturgut- das Porzellan. Auf der imposanten Albrechtsburg, hoch über dem Elbtal, gelang es Friedrich Böttcher 1710 unter haftähnlichen Bedingungen, erstmalig außerhalb Chinas, Porzellan herzustellen. Dort wurde es bis 1863 produziert, danach in einer neu erbauten Manufaktur inmitten der Stadt, die noch heute Sammler, Kenner und Touristen aller Couleur anlockt.

Porzellan aus Meißen war und ist jedoch mehr als nur jenes mit den blauen Schwertern des Sächsischen Staatsbetriebes. Bei Sammlern ist das Jugendstilporzellan der Firma Ernst Teichert bekannt und beliebt, die bis 1929 Porzellan produzierte. In den 70er, 80er Jahren nahm der “Wissenschaftlich-Technischer Betrieb Keramik Meißen” (WTK) neben technischen Forschungsaufgaben auch die Produktentwicklung für zahlreiche DDR-Porzellanwerke wahr. Seit 2002 stellt dessen späterer Nachfolgebetrieb die “Neue Private Porzellan Gesellschaft” (NPM) Porzellan industriell her …

(Quelle: NEUE KERAMIK)

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