Olaf Fieber – Vita

Olaf Fieber – Vita

1966 geboren in Meißen
1973-1983 Schulzeit in Meißen
1983-1987 Ausbildung zum Porzellangestalter in der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen
1989-1990 Externstudium an der Fachschule für Angewandte Kunst in Heiligendamm, Abschluss: Produktgestalter
ab 1991 erste eigene Arbeiten in Porzellan (Ausstellungbeteiligung: “Von Wegen”)
1992-2005 Designer in der Künstlerischen Entwicklung der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen

  • Entwicklung von Unikaten, Kleinserien und Wandgestaltungen
  • 1996 Entwicklung der INAMORI collection für Kyocera, Japan, Weltpremiere für sächsisch-asiatische Neuentwicklung
  • 2002 Mitentwicklung des Geschirrkomplexes “maerz”

seit 2006 freiberufliche künstlerische Tätigkeit

seit 1992 Ausstellungen und Beteiligungen:  Berlin, Dresden, Hamburg, Hohenberg, Köln, Kronberg, Kürten, London, Meißen, Sapporo, Warschau, Wien

Studienreisen: Italien, Kroatien, Schweden, Schweiz, Spanien, USA

Arbeiten im öffentlichen Raum: Meißen, Würzburg, Wermsdorf, Torgau

Philosophie:

Der Narr, sein Markenzeichen, lebt seine Kreativität, er ist offen für ein frisches, unkompliziertes Denken und teilt dies seiner Umwelt sensibel mit. Der Narr geht keinen einfachen Weg, es ist ein Akt der Balance. Er kann straucheln und schnell wird er zum Tor – er fällt auf die Nase, was aber keine ernsthafte Gefahr bedeutet. Er füllt sein Leben mit Wissensinhalten. Ein Narr ist ein Querdenker, er ist das Kind in uns. Er besitzt Narrenfreiheit. Der Narr regt uns durch seine Kritik und seine Späße zum Nachdenken an, er verfügt über ein besonderes künstlerisches und humoristisches Talent.

Diese Narrenfreiheit findet sich in den Werken von Olaf Fieber wieder. Er arbeitet dabei überwiegend mit Porzellan. Sein Umgang mit diesem Material ist von höchster Perfektion gekennzeichnet, hat er ihn doch von Grund auf in der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen gelernt und dort über viele Jahre als Produktgestalter der Künstlerischen Entwicklung vervollkommnet. Die handwerklichen Grundlagen seiner Arbeit stehen damit in der Tradition des ersten europäischen Porzellans. Er benutzt diese, um damit neue Wege für dieses Material zu gehen, oft bis an die Grenze des Machbaren. Seine Porzellanfiguren, von höchster Qualität, spiegeln diese Sichtweise wider und den Blick auf die Welt, wie sie ein Künstler sehen kann.

Kennzeichen der künstlerischen Arbeitsweise von Olaf Fieber sind insbesondere: Erkenntnisse sammeln aus seiner Umwelt – Formen, Farben, Empfindungen. Stimmungen erleben – die Stimmung einer Landschaft, die Stimmung in einem Raum, Stimmungen die von Bildern, Plastiken, Objekten verbreitet werden. Dadurch zu neuen Sichtweisen gelangen, die in der Alltäglichkeit uns neue Lebenswelten und Lebensgefühle erschließen. Zu hinterfragen: Warum?

Weitere Informationen zu Olaf Fieber finden Sie unter: → www.olaffieber.de