tvM Meissen Fernsehen

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Während Meißens Stadtverwaltung noch über die Machbarkeit eines Porzellanpfades durch die Stadt philosophiert, haben fünf Künstler ernst gemacht.

Im Haus Görnische Gasse 4 residiert ab sofort der „Weisse Elefant“. Mit einer sehr sehenswerten Ausstellung präsentieren sich die namhaften Porzellankünstler Andreas Ehret, Olaf Fieber, Gudrun Gaube, Silvia Klöde und Sabine Wachs. Zur Vernissage gaben sich Kollegen und Porzellanproduzenten die Klinke in die Hand. Weit gereist waren die Galeristen Thomas Adam und Stephan Ziege sowie KPM-Geschäftsführer Jochen Rothauge. Anliegen der Künstlergruppe ist es, gemeinsame Kräfte zu bündeln und damit die reichhaltige porzellankünstlerische Tradition in der Stadt Meißen auf hohem Niveau fortzuführen.

Das überwältigende Interesse bereits am Eröffnungstag war mehr als ein Beleg für den fruchtbaren Boden, auf den diese Idee in Meißen fallen musste. Staatsmännischen Glanz brachte Staatsminister ade Heinz Eggert. In seiner Eröffnungsrede lobte er das Bestreben, die Vielfalt der Einfalt entgegen zu setzen. Einige Adressaten dieser Worte blieben der Vernissage allerdings fern. So hatte auch Oberbürgermeister Olaf Raschke keine Möglichkeit gesehen, der Einladung des Weissen Elefanten zu folgen. Gelegenheit, die Ausstellung zu bewundern, hat er noch bis zum 20. Oktober. Ein hochrangiger Vertreter der Staatlichen Porzellanmanufaktur war zwischenzeitlich schon vor Ort.

(Quelle: tvM Meissen Fernsehen)